Wichtige Themen rund um das Verschrotten

Schrottplatz in Dresden

Noch vor einigen Jahren mussten Sie wenn Sie Ihr Auto zum Schrottplatz gebracht haben dafür entsprechend bezahlen. Mussten Sie Ihren Wagen abholen lassen, wurde dies noch teurer. In der heutigen Zeit bieten die meisten Schrottplätze oder Verwerter wie die Autoverwertung Dresden eine kostenlose Abholung an. Allerdings gibt es auch hier noch Ausnahmen und Sie werden bei einer Recherche auch auf Schrotthändler stoßen, die für die Verschrottung Geld verlangen. 

Je nach Zustand erhalten Sie sogar noch Geld, wenn Sie Ihr Schrottauto abgeben oder abholen lassen. Dies ist aber abhängig vom Modell und ob dieses noch vollständig ist. Auch wenn Ihr Auto verrostet ist, können Sie es natürlich kostenlos abgeben. 

 

Wichtig ist, dass Sie nach der Abgabe einen Verwertungsnachweis erhalten. Diesen benötigen Sie, um Ihr Auto ordnungsgemäß abzumelden. Es kann auch sein, dass Ihnen der Händler das Auto regulär abkauft. In diesem Fall sollten Sie einen Kaufvertrag abschließen, damit Sie auf der sicheren Seite sind. 

 

Den Verwertungsnachweis benötigen Sie auch, wenn Sie einen Unfallwagen mit Totalschaden abgeben, bzw. zur Verwertung freigeben. 

 

Übrigens nehmen die meisten Schrotthändler nicht nur Autos, sondern auch Motorroller oder Motorräder. Dafür erhalten Sie in der Regel aber kein Geld mehr, da der Schrottwert zu gering ist. Dies gilt auch für Transporter oder Kleinbusse. Bei einem Campingwagen könnte das anders aussehen. Hier sollten Sie vorab nachfragen. 

 

Der Schrotthändler ist auf jeden Fall der richtige Weg um Ihr Auto abzugeben, wenn dieses nicht mehr fahrbereit oder zu alt geworden ist. Entsorgen Sie Ihr Auto, indem Sie es einfach irgendwo abstellen, müssen Sie nämlich mit einem Bußgeld rechnen. Nur zertifizierte Betriebe dürfen diese fachgerecht entsorgen.

Was bedeutet eigentlich Autoverwertung?

Jedes Auto besteht aus einer großen Anzahl unterschiedlicher Teile. Viele davon lassen sich wieder in einen Produktionsablauf einbinden und können so weiterverwendet werden. Dazu gehören zum Beispiel Aluminium, Eisen und Kupfer oder Nickel. Bei einer fachgerechten Autoverwertung wird nun versucht, möglichst viele Stoffe erneut zu verwenden. 

 

Dabei erfolgt die Verwertung schrittweise und beginnt damit, dass das Fahrzeug außer Betrieb gesetzt wird. Das bedeutet, dass in den mehr als 1.000 deutschen Verwertungsstellen zuerst einmal alle Flüssigkeiten abgelassen und Bauteile wie Batterie oder Airbag entfernt werden. Teile wie Scheinwerfer, Türen, Getriebe oder auch Motorteile werden oft auf dem Gebrauchtteilemarkt zum Verkauf angeboten. Wenn das Auto dann zerlegt ist, wird dieses gepresst und danach geschreddert. 

Das sollten Sie beachten

Sie haben aber auch die Möglichkeit Ihr Auto kostenlos an den Hersteller zurückzugeben. Dieser ist dazu verpflichtet, wenn das Fahrzeug noch vollständig ist. Haben Sie aber Teile wie Motor oder Kat bereits entfernt und vielleicht privat verkauft, muss der Hersteller dieser Pflicht nicht mehr nachkommen. 

 

Ist Ihr Auto allerdings noch fahrbereit, können Sie dieses vielleicht auch noch an einen Händler verkaufen. Einen Versuch ist es sicherlich wert. Sollte dies nicht so sein, suchen Sie entweder einen Verwerter in Ihrer Nähe auf oder lassen das Fahrzeug einfach abholen.